München Stadtentdeckungen

Cornelia Ziegler

Führungen / Termine

Durch jede meiner Führungen zieht sich ein unsichtbarer roter Faden


 Dackelhund, Dampferschiff und Damenstrumpf










Durchs Olympische Dorf und den Olympiapark

Von außen trutzige Betonburg, von innen eine der begehrtesten Lebenswelten Münchens: Das Olympische Dorf ist eine Insel mitten in der Großstadt. Lange als Betonwüste geschmäht, gilt das "Dorf" mittlerweile als eines der lebenswertesten Viertel Münchens. 1972 entstanden hier auf einem ehemaligen Exerzierplatz innerhalb kürzester Zeit das Dorf und der olympische Park. Cornelia Ziegler, selbst jahrelang begeisterte Olympiadörflerin, führt durch versteckte Winkel des Dorfes und zeigt es aus einer überraschenden Perspektive, wie man sie so kaum kennt. Sie erzählt von Esperanto, kalten Winden und einer Schokolade, die eine vergessene historische Tatsache erzählt Eine Führung voller ungewöhnlicher Einsichten und Aussichten. Versprochen!

Dauer: 3 Stunden, Treffpunkt: An der Infotafel, U-Bahn-Olympiazentrum, Ausgang BMW-Welt

Nur nicht wie damals 1936 !!!!

 

 

Kultplatz, Schmugglerhaus und Adlerhorst

 










Westpark – der Westteil

Kaum ein Reiseführer erwähnt den Westpark, den zweitgrößten Park von München, der zugleich eine ihrer interessantesten Grünanlagen ist. Einen Nachmittag lang schlendern wir auf breiten und auf verschlungenen Wegen durch Raum und Zeit in die Welt Asiens, in die Welt des Barock und zu Denkmälern und Skulpturen, die selbst manch Münchner nicht kennt. Wer weiß schon vom Schloss im Westpark, und wo steht ein Baumkreis?  Und wer ahnt, von welcher Landschaft sich der Gartenarchitekt inspirieren ließ? Und welches Gebäude diente als Schmuggelversteck? Der Westpark, eine Welt der Geheimnisse! Und der Drei und der Sieben!

Dauer: 3 Stunden Treffpunkt: Im Park vor dem Restaurant Rosengarten.

Die Drei und die Sieben


Farnental, Geisterbahnhof, Bürgermeisterbaum

Westpark – der Ostteil

Es wird Zeit, einmal über Pteridomanie zu plaudern. Und einem Baum die Ehre zu erweisen, dessen Namen kaum jemand kennt. Dabei ist letzterer nach einem benannt, der sich wirklich um den Westpark verdient gemacht hat. Wir gehen weiter zu einem Filmschauplatz, zu alten Bäumen auf einer Insel der Zeit und steigen einem Tafelberg aufs Dach. Es geht um Zipfelmützen, Stammtischbrüder, Arschwurzblätter und Aussichten wie aus einem Gemälde von Monet. Und bei der Gans am Wasser schauen wir auch vorbei. Und warten auf einem Geisterbahnhof auf eine S-Bahn, die nicht halten wird.

Dauer: 2,5 Stunden, Treffpunkt: U-Bahnhof Westpark (U6), Westpark Aufgang Baumgartnerstr. Haltestelle Bus134

Wo alles begann

 

 

Komischer Kauz, grüner Teppich, sieben Stühle

Durch den Petuelpark

Seit 2004 vereint der Petuelpark wieder, was einst durch den mittleren Ring getrennt wurde: Nordschwabing und Milbertshofen. In keinem Park der Stadt ist so viel öffentliche Kunst zu finden, selbst im Café Ludwig ist Kunst zu finden. Bei dieser Führung geht es um Ein- und Ausblicke aus einem Käfig, um ein Pferd, das zu einem Esel wurde und einen Cowboy, der einst Marc Aurel war. Es geht um ein Traumzimmer, um einen Madonnendiebstahl und einen versteckten Lochstein. Alles in allem um nicht weniger als um die Geschichte des europäischen Parks und um den da Vinci-Code. Und um ein Stück Chiemsee im Park. Im Preis inbegriffen: das Buch von der Stadtführerin „Bayern – auf den Spuren von König Ludwig II.“

Dauer: 3 Stunden, Treffpunkt: Café Ludwig im Petuelpark

Parkgeschichte

 

 

 Astronomenhand, Wetterkerze, Dichterhumpen













Ein Nachmittag in Bogenhausen

Es ist schon eine besondere Ehre, hier bestattet zu werden auf dem pittoresken  Bogenhausener Friedhof mitten in München. Bei dieser Führung geht es – nicht nur – aber hauptsächlich um Geschichte und Geschichten rund um König Ludwig in Zusammenhang mit den hier Bestatteten. Unter anderem über Oskar Maria Graf und seinem Bierhumpen, über Annette Kolb und ihre rätselhafte Herkunft, über Walter Sedlmayr, der seinen Aufstieg indirekt dem König verdankt, über einen Astronomen und einen unehrenhaften Nachkommen einer ehrenwerten Familie. Und um Helmut Dietl, der des Königs Kutschenfahrten genial wie kein anderer verfilmt hat. Es geht um Wetterkerzen und um Seelenkämmerlein, und um eine großzügige Hand über den Tod hinaus. Dann weiter durch Bogenhausen zur mystischen Sternwarte und nach einem Abstecher mit Kaffee in der wundervoll neu gestalteten Monacensia vorbei an einem Stück Herrenchiemsee mitten in München zum König Ludwig-Denkmal. Ein Nachmittag voller Überraschungen! Königliches Ehrenwort!

Dauer: 3 Stunden, Treffpunkt: vor der St. Georg Kirche auf dem Friedhof, Bogenhauser Kirchplatz 1

Sie sind Ihren Weg gegangen


Sänger, Verräter und Bildhauer

Der Alte Nördliche Friedhof

Ebenso wie auf dem Alten Südlichen Friedhof ruhen hier bedeutende Menschen - und auch viele Originale. Es geht um einen Hofsänger, der "wie vom Zauber befangen war", um einen charakterlosen Verräter, um Krinolinen und Kleinodien, und um einen ehemaligen Hoflieferanten, der noch heute an majestätische Häupter in Arabien liefert. Und um Ludwig Steub aus dem Gefolge von König Otto von Griechenland, der das wunderschöne Wort "Sommerfrische" geprägt hat. Und warum eigentlich spielen österreichische Segler nie das Lied „La Paloma“? Ein Friedhof voller skurriler Geschichten.

Dauer: 2 Stunden, Treffpunkt: Friedhofseingang Tengstraße (rechts vom Spielplatz)

Friedhof der Originale


Königsthron, Eisenbahnklo, Toilettenhaus

Ein paar Wörtchen zum Örtchen

An ihren Toiletten sollt Ihr sie erkennen. Die Kultur, das Land, den Menschen. Diese vergnügliche Tour rund um Münchner Toiletten, das Papier, die Bürste und die Missverständnisse über Bidets führt von der Ludwigstr. durch die Innenstadt und endet voraussichtlich (!) nahe dem Hauptbahnhof. Wir blicken hinter manch eine T-Tür, staunen über Verordnungen und unterscheiden uns in zwei Gruppen: die, die auf der Toilette lesen und die, die dort nicht lesen. Wir sprechen über Paruresis, filmreife Klositzungen, die große Folge von Verdauungsschwierigkeiten eines Mannes und warum Flugzeugtoiletten einen Aschenbecher haben. Und eines ist sicher: Es gibt Toilettenpausen bei dieser Tour! Und am Ende sind wir Profiler in Sachen Toiletten. Zeig mir Deine Toilette und ich sag Dir….

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Im Preis inbegriffen: Toilettenpapier. Nicht im Preis: MVV-Ticket für die Strecke Hauptbahnhof – Innenstadt.

 Dauer: 2,5 Stunden, Treffpunkt: Feldherrnhalle, Odeonsplatz

Wer bist Du ?


Königsfetisch, Kuhmaulschuh, Kirchenfenster










 

Geschichten und Geschichte rund um den Schuh

Wir gehen in den Untergrund und ergründen königliche Leidenschaften und erfahren, warum manche Männer so gerne Frauenschuhe mögen und warum Kaiserin Sisi so oft neue Schuhe tragen musste. Wir folgen der Spur des Puma und der Siegesgöttin, flanieren auf der Maximilianstraße und gehen dort in schicke Schuhgeschäfte. Dann fragen wir uns, was uns ein Gully zum Thema Schuhe sagen kann. Wir prüfen des Teufels Schuhgröße und erfahren, welche weltbekannte Marke durch ein Kloster inspiriert wurde. Und wer war der Picasso der Schuhwelt? Nie was das Thema Schuhe spannender als heute.

Dauer: 3 Stunden, Treffpunkt: Ludwigstr. 13, vor der Bundesbank-Bayern,

Wohin gehst Du ?


Grusel, Glanz und Glück

Spaziergang über den alten Südlichen Friedhof auf den Spuren von Kaiserin Sisi

Glück und Tragik, äußerer Glanz und inneres Elend - Kaiserin Sisis Leben, der „Rose aus dem Bayernland“ war eine einzige Achterbahnfahrt der Gefühle. Und doch gab es einen Ort, an dem sie sich glücklich fühlte: In Bayern, wo sie geboren wurde und am Starnberger See aufwuchs. Und wo sie es zeitlebens immer wieder hinziehen sollte. Auf diesem Rundgang erzählt Cornelia Ziegler von Menschen, die in Zusammenhang mit der Kaiserin standen. Dabei geht sie auch auf Sisis Familie ein, zu der auch ihr geliebter Großcousin Ludwig II,, der Märchenkönig, zählte. Dunkle Prophezeiungen, extreme Gewaltmärsche, griechische Sommersonnentage, Hofbräuhaus-Besuche und Schönheitsrezepte. - Cornelia Ziegler lässt die Kaiserin wieder lebendig werden und verrät den wirklichen Grund für Sisis Schönheitssucht.

Zwischendrin Abstecher zum nahen Hotel Prinzessin Elisabeth und am Ende stoßen wir mit einem Veilchensekt auf die Kaiserin an.

Dauer: 3 Stunden (ohne Hotelbesuch 2 Stunden), Treffpunkt: Friedhofseingang, Stephansplatz

Absolut interessant !


Griechenland, mein liebes Griechenland

Ein Sonntagnachmittag durch Isar-Athen

17 Jahre war der Wittelsbacher Prinz Otto jung, als er „ins Griechenland“ reiste, um dort für 30 Jahre Herrscher der hellen zu sein. „Der arme Bua“ meint der österreichische Kaiser Franz lapidar, als er von dieser Mission Impossible hörte. Zurücklassen musste Otto sein Meerschweinchen, seinen Kummer darüber schrieb er sich in Briefen an seine Mutter Therese von seinem Herzen. Diese merkwürdige Kapriole der europäischen Geschichte ist wenig bekannt. Einen Sonntagnachmittag lang geht es auf dieser Tour durch München, und dabei erzählt Cornelia Ziegler von tränenreichen Abschieden, mysteriösen Geschichten, Treppen auf der griechischen Insel Santorini und von Regierungsentscheidungen, die bis heute Einfluss auf die Geschichte, Politik und den griechischen Alltag haben und somit auch auf die aktuelle Lage des Landes. Odeonsplatz, Residenz, Bayerisches Nationalmuseum, Neue Pinakothek und Königsplatz sind die Stationen dieser Spurensuche, bei der die Strecken zwischen Odeonsplatz und Nationalmuseum und von dort zu Neuen Pinakothek mit der Museumslinie des MVV zurückgelegt werden.

Dauer: 4 unterhaltsame Stunden, Treffpunkt: Feldherrnhalle, Odeonsplatz

MVV-Ticket für Innenstadt nötig, zzgl. 2x 1 € Eintritt

Von der Geschichte weitgehend vergessen !


Jessas! Beim König, ein Meer von Eis!

Eine außerordentlich kühle Stadtführung

Was gibt es Schöneres, als mit Kind und ohne Kegel, mit Freunden, alleine, mit oder ohne Hund am Sonntagnachmittag von Eisdiele zu Eisdiele zu schlendern. Die ausgefallensten, die besten, die göttlichsten Eiskreationen zu probieren. Verborgene Winkel in München entdecken. Mal anstehen, mal einkehren. Geschichte und Geschichten rund um das Speiseeis zu hören – von Dielenbrettern, König Ludwig, Maggy Thatcher, Marco Polo, indischem Hitlereis, Revolverhelden  und schwarzer Kohle. Geklärt wird auch die Frage, was Sophia Lorens Hinterteil und ein Vanilleeis gemeinsam haben. Der Spaziergang führt durch Schwabing und endet bei der Granate und dem Stenz am „Katerplatz“. Es lebe die Freiheit, die Münchner! (Das Eis ist nicht im Preis enthalten).

Dauer: 3 Stunden, Treffpunkt: Feldherrnhalle, Odeonsplatz

"Liberté! Fraternité! Été“

 

Kommerz, Klerus und Künstler


Menschen um den Monarchen auf dem Alten Südlichen Friedhof

Die Creme de la Creme des 19. Jahrhunderts liegt hier auf diesem Gottesacker, einer pittoresken, idyllischen Oase mitten in München, begraben. Der Friedhof gilt als einer der bedeutendsten von ganz Europa. Die Minister Ludwig von der Pfordten und Franz Seraph von Pfistermeister, die Fotografen Joseph Albert und Edgar Hanfstaengl, die Maler Moritz von Schwind und Ferdinand von Piloty sind in Zusammenhang mit König Ludwig II. bekannte Namen. Aber was haben Persönlichkeiten wie Leo von Klenze, Max von Pettenkofer oder Ernst Ritter von Possart mit Ludwig II. zu tun? Ein Rundgang über diesen Friedhof gibt nicht nur einen Einblick in das Leben König Ludwigs II., sondern auch in die äußerst spannende Epoche, in der er lebte.

Dauer: 2 Stunden, Treffpunkt: Stephansplatz, am Friedhofseingang

Als München schon einmal boomte

 

Philemon und Baucis, Gütinand der Fertige und der Pumuckl

Entdeckungstour durch den Luitpoldpark

 

Richard Langdon, der Symbolologe aus Dan Browns Bestseller „Sakrileg‘“ hätte seine Freude an diesem Park. Denn es geht um Symbole: Um Bäume als Symbol, Zahlen als Symbol, Formen als Symbol. Wir besteigen einen Aussichtsberg, hören in uns hinein, irren durch ein Labyrinth und am Schluss schauen wir auch noch bei Pumuckl und im Bamberger Haus bei Gütinand dem Fertigen vorbei. Natürlich finden wir auch hier Symbole.

 

Dauer: 1,5 Stunden, Treffpunkt: U-Bahn Station Scheidplatz, Ausgang Krankenhaus Schwabing, vor der Kneipe „Holzwurm“.

Diese Tour kann gut mit der Führung durch den Petuelpark oder der durch das Münchenstift kombiniert werden. Vorschläge, wo man gut zu Mittag essen kann, gibt Ihnen gerne die Stadtführerin.

 

Park der Symbole 

 

Monarch und Mensch, Residenz und Reminiszenz

Auf den Spuren von König Ludwig II. durch München, wie wurde er, was er war.

 

Auch wenn in München keine Bauten oder gar Schlösser von König Ludwig II. zu sehen sind, so kann man doch nirgendwo anders so gut nachvollziehen, wie aus dem Monarchen der Märchenkönig wurde, der sich mit seinen Schlössern seine eigene Welt erbaute. Auf diesem Stadtrundgang geht es unter anderem um folgende Fragen: Welchen Einfluss hatten König Ludwigs Vorfahren auf ihn? Warum liebte er München so gar nicht? In welcher exotischen Traumwelt fand der Monarch damals in München Zuflucht? Was hat es mit den geheimnisvollen Separatvorstellungen auf sich? Wo ist König Ludwig mitten im Herzen von München dargestellt? Welches noch heute sehr renommierte Geschäftshaus verdankt seinen Aufstieg König Ludwig II.? Und wie hat der König eigentlich gerochen? Und welchen Kaffee hat er getrunken? Und wer erblindete neun Jahre nach dem Tod des Königs, nachdem er geschworen hatte, er wolle erblinden, wenn er etwas mit der Entmündigung des Königs zu tun hätte?

Von der Feldherrnhalle führt dieser Rundgang in die Theatinerkirche, durch die Außenanlage der Residenz, vorbei am Nationaltheater über den Marienplatz, dem Bayerischen Hof und dem Dom zur Michaelskirche, wo König Ludwig in der Fürstengruft ruht.

Dauer: 2,5 Stunden, Treffpunkt: Feldherrnhalle, Odeonsplatz

 

Wie wurde er ein Märchenkönig ?

 


Mohrenköpfe, Mumienrätsel, Menschenfresser

 „Ich habe mich vor nichts im Leben gefürchtet“

Weltreisende Wohltäterin, Pionierin - diese Tour führt in drei Stunden durch München auf den Spuren einer der interessantesten Frauen aus dem Haus der Wittelsbacher. Prinzessin Therese von Bayern, Ethnologin, Zoologin, Botanikerin und sich-um-die-Familie-Kümmerin. „Ich habe mich vor nichts im Leben gefürchtet " sollte sie am Ende ihres Lebens sagen. Und was für ein Leben war das! Das Leben einer Frau, die in ihr Tagebuch schrieb: "Ich will Kampf, ich will Gedankenreichtum, ich will eine unerschöpfliche Gefühlswelt, ich will Leidenschaft.“ Der Rundgang beginnt an der Feldherrnhalle, führt durch die Innenstadt und die Bayerische Akademie der Wissenschaften und endet in der Damenstiftkirche.

 Dauer: 3 Stunden, Treffpunkt: Luitpoldcafe, vor der Büste von Prinzregent Luitpold  in der Brienner Str. 11

 

Wie wurde er ein Märchenkönig ?


 „Die theuren Weihnachtswochen, die ich stets mit gleicher Freude begrüße“

 

 

 









Eine königliche Weihnachtstour rund um König Ludwig II.

König Ludwig II. liebte und zelebrierte Weihnachten - Die theuren Weihnachtswochen, die ich stets mit gleicher Freude begrüße“ –wie er oft in seinen Briefen schrieb  Das Fest verkörperte für ihn alles, was er schätzte: Den Glanz von Lichtern und die Weihnachtsbäume – der König gilt sogar als einer der Pioniere der geschmückten Weihnachtsbäume in Bayern. Auch liebte er es, die Seinen zu beschenken. In dieser Vorweihnachtstour durch die Innenstadt geht es um Weihnachten in der Residenz, um Schenken und beschenkt werden, um ein Weihnachtsgeschenk, das den künftigen Schlösserbauer erahnen ließ, um Krippen und Weihnachtskugeln, um kulinarische Genüsse - kurzum, um alles, was zu einem König Ludwig-Weihnachtsfest gehörte und gehört. Es geht sogar um einen Adventskalender, obwohl es einen solchen zu Königs Zeiten noch gar nicht gegeben hat. Für jeden Teilnehmer gibt es ein gar königliches Geschenk: Den Reiseführer „Bayern – Auf den Spuren von König Ludwig“, geschrieben von Cornelia Ziegler  

Dauer: 2 Stunden, Treffpunkt: Feldherrnhalle, Odeonsplatz


Königlich beschenkt

 

 

Der arme Bua

Menschen um König Otto von Griechenland auf dem Alten Südlichen Friedhof in München 

„Der arme Bua‘“ rieg Kaiser Franz von Österreich aus, als er von Ottos Entsendung nach Griechenland hörte. 30 Jahre lang war König Otto, der Onkel von König Ludwig II., König der Hellenen. Bis er dann des Landes verwiesen wurde. Doch selbst im Exil in Bamberg blieb König Otto Griechenland treu, seine letzten Worte lauteten: „Griechenland, mein liebes Griechenland.“ Cornelia Ziegler, jahrelang Chefreiseleitung in Athen und somit landeskundig, erzählt unter anderem von Architekten, Malern und Ministern, Griechen und Gelehrten aus dem Umfeld des Königs, die hier auf dem Friedhof ihre letzte Ruhe fanden. Und wie sehr Griechenland und Bayern sich gegenseitig beeinflusst hatten, auch darüber wird sie berichten. Dabei spannt sie den Bogen vom damals zum Heute, denn manch ein Zitat aus der Zeit König Ottos scheint immer noch so aktuell wie damals…

 Dauer: 2 Stunden, Treffpunkt. Stephansplatz, am Friedhofseingang

 

Man ging nach Griechenland

 

 

Eselstier, Ententeich, Engelsgarten

Mittags durch das Münchenstift

 

Das Haus an der Rümannstraße Nr 60 ist eine kleine Welt voller Überraschungen: Ein ehemaliger Eingang, gestaltet wie ein Tempel der Antike, ein Grundriss, der ein Hakenkreuz vermuten lässt, ein Brunnen, der einem schaudern lässt, eine Engelsfigur, die Fragen aufwirft, ein Relief, das zu denken gibt. Cornelia Ziegler erzählt von den Eseln des Hauses, von Hoflieferanten, von Reißverschlüssen und warum am Ende alles mit allem zusammenhängt.

 Dauer: 1 - 1,5 Stunden, Stunde, Treffpunkt: Rümannstr. 60, innen in der Halle

Diese Tour kann gut mit der Führung durch den Luitpoldpark oder der durch das Münchenstift kombiniert werden. Vorschläge, wo man gut zu Mittag essen kann, gibt Ihnen gerne die Stadtführerin

 

Überraschungen

 

 Königs Garten, Kaisers Tochter, Künstlers Können

 

 











Durch den Untergrund – mit der U 3 vom Marienplatz bis nach Moosach

Los geht’s da, wo alles angefangen hat: Am Marienplatz, da “wo Sie geholfen wird“. Im Fall der Fälle, wenn im Leben das Wohin und Wie in Frage steht. Weiter im Untergrund mit der U 3 von Station zu Station in Richtung Norden bis Moosach. Endstation, bitte aussteigen!  Es geht unterwegs um Kaiserin  Sisis Tochter, um ein nicht immer sichtbares Labyrinth, um brutalen Beton, um  eine der schönsten U-Bahnstationen der Welt, um einen pixeligen Forst und um Autobahn-Leitplanken an der Decke. Unter anderem. Da sag noch einer: „Ach die sehen doch alle gleich aus, die Münchner U-Bahnstationen!“. Mitnichten!

 Dauer:2 Stunden

Untergründiges

 

 

Verschränkte Arme, schützende Hände, allsehende Augen

 

 

 

 












Eine Entdeckungstour für Symbolologen und alle, die es werden wollen

Da kreuzen sich Arme, blicken strenge Augen und Überreste des Bösen sind auch noch da. Schiffe segeln, Hände segnen, Sterne stehen. Balken raunen. Symbole enthalten „etwas Unbestimmtes, Unbekanntes oder für uns Unsichtbares“, so C.G.Jung. Entschlüsseln wir also gemeinsam das Geheimnis von Symbolen. Auf der Straße, an den Wänden, in Gemälden, ach - einfach überall. Eine Tour für Erkunder von verschlüsselten Botschaften Die Erkundung führt vom Stachus durch die Innenstadt zum Odeonsplatz, von dort Busfahrt mit der Museumslinie zum Bayerischen Nationalmuseum, weiter wieder mit dem Bus zur Alten Pinakothek. Zum Schluss ein letzter Blick auf den Boden der U-Bahn-Station Königsplatz.

Dauer: 3 Stunden, Treffpunkt: Feldherrnhalle, Odeonsplatz, 2xmal MVV Ticket nicht enthalten,

Ohne Worte !